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Unser Hirn ist, was es isst

Informationen

Titel: Unser Hirn ist, was es isst
Original Titel: Bien nourrir son cerveau
Genre: Dokumentationen
Erscheinungsjahr: 2019
Filmlänge: 53m
FSK: 0

Lebensbereich: Gesundheit

Unsere Rezension

„Du bist, was du isst!“

In einigen Studien konnte festgestellt werden, dass unsere Ernährung starke Einflüsse auf unsere Gehirnleistung und sogar auf unser Verhalten hat. Eine fett- und zuckerreiche Nahrung führt langfristig zu Veränderungen in bestimmten Hirnarealen.

Es bestehen Zusammenhänge zwischen unseren Emotionen, wie Aggression und wie wir uns ernähren. So konnte herausgefunden werden, dass das Kind unruhiger ist und mehr schreit, wenn sich die Mutter in der Schwangerschaft überwiegend von Zucker, Kohlenhydraten und tierischen Produkten ernährt hat. Kinder, die sich überwiegend von Junk Food ernähren, zeigten auch aggressive Verhaltensmuster. Bei einem freiwilligen Experiment mit Inhaftierten, in verschiedenen Gefängnissen wurde auch eine höhere Gewaltbereitschaft festgestellt, wenn ihnen eine Kohlenhydrat- und zuckerreiche Kost, statt eine gesunde Kost mit vielen Vitaminen gegeben wurde.

Auch konnte festgestellt werden, dass Kinder, deren Mütter zur Zeit des 2. Weltkriegs schwanger waren und einseitig oder zu wenig gegessen haben, mehr soziale psychologische Störungen aufwiesen. Dies zeigt, wie die Ernährung der Mutter die Psyche des Kindes beeinflusst.

Des Weiteren konnte man bei Ratten feststellen, dass bei einer Zucker basierten Ernährung, ihre Gedächtnisleistung stark beeinträchtigt wurde. Teilweise konnten sie sich nicht mehr daran erinnern, wenn ein bestimmtes Objekt verschoben wurde.

In der westlichen Esskultur werden immer weniger Omega-3-Fettsäuren verwendet, die jedoch essentiell für die Leistungsfähigkeit und die Funktionsweise des Gehirns sind. Diese bekommt man übrigens auch aus Algenöl, nicht nur aus Fischöl.

Ein Film, der zum Nachdenken über das eigene Essverhalten anregt. Wir können den Film jedem sehr empfehlen.

Justine von MINDLOVERS.de

Filmbeschreibung

Schokolade hilft gegen Stress und Fisch macht klug – doch ist an solchen Volksweisheiten eigentlich etwas dran? Nicht selten scheiden sich gerade am Tellerrand die Geister. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die Ernährung unmittelbaren Einfluss auf unsere seelische Gesundheit und geistige Verfassung hat. Hängt das, was uns durch den Kopf geht, also wirklich davon ab, womit wir unsere Teller füllen? Und lassen Eisbecher mit Zuckerstreuseln, Burger, Pizza, Hotdog, Softdrinks und Co. tatsächlich unsere grauen Zellen schmelzen?

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Header Bild von Josh Riemer

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