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Rutger Bregman - Utopien für Realisten

Informationen

Titel: Utopien für Realisten
Autor/in: Rutger Bregman
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: April 2019
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
ISBN: 3499633000

Lebensbereich: Job

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Unsere Rezension

“Ohne all die idealistischen Träumer, die es zu allen Zeiten gab, wären wir immer noch arm, hungrig, schmutzig, ängstlich, dumm, krank und hässlich. Ohne Utopie sind wir verloren. Nicht, dass die Gegenwart schlecht wäre, im Gegenteil. Aber es ist eine freudlose Gegenwart, wenn wir nicht darauf hoffen dürfen, dass die Zukunft besser sein wird.”

Das Buch eröffnet uns neue Denkanstöße über gesellschaftliche Themen und die Arbeitswelt. Es öffnet die Sicht und nimmt uns die Scheuklappen ab. Wir werden ermutigt utopisch zu denken. Jede Utopie kann zur Realität werden. Nur wenn wir große Ziele haben, kann die Menschheit sich weiterentwickeln.

Wir leben heute in einer Utopie, die man sich noch im Mittelalter nicht vorstellen konnte. Trotz des Fortschritts, sind viele Menschen dennoch unzufrieden. Möglicherweise haben sie sich an die Gegenwart und den damit verbundenen Wohlstand gewöhnt. Vor lauter Bequemlichkeit haben wir vergessen neue Utopien zu entwickeln.

Rutger Bregman ist in erster Linie ein Verfechter des Bedingungslosen Grundeinkommens. Anhand einiger Grafiken und Schaubilder macht er deutlich, dass die Zeit reif ist umzudenken. Er gibt uns viele interessante Ideen und Vorschläge an die Hand. Dadurch, dass wir neue Utopien denken, können wir die Welt radikal verändern. Die Zeit und die Mittel dafür haben wir.

Die Zeit ist reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen

Anhand verschiedener Studien und Experimente beweist er, dass das bedingungslose Grundeinkommen funktionieren kann. Geschenktes Geld, ohne damit verbundene Bedingungen, wurde bereits vielerorts ausprobiert. Sogar der ehemalige Präsident Richard Nixon wollte 1969 das Grundeinkommen in den USA einzuführen.

Entgegen der Meinung, dass Menschen dadurch faul werden, geschah in allen Versuchen genau das Gegenteil. Die Menschen, die Geld geschenkt bekamen, nutzten es für das, was sie wirklich brauchten. Dadurch konnten sie sich ein besseres Leben verschaffen. Armut hat nichts mit Dummheit oder Faulheit zu tun, sondern mit zu wenig Geld.

Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Arbeitswoche

Durch neue Technologien werden Menschen entlastet und Aufgaben von Maschinen übernommen. Das sollte dazu führen, dass die Menschen mehr Zeit haben. Doch stattdessen arbeiten sie mehr als je zuvor. Es werden immer mehr “Bullshit Jobs” geschaffen, um die Leute im Hamsterrad gefangen zu halten. Diese Jobs verbrennen die Lebenszeit intelligenter Menschen, die viel mehr für unsere Gesellschaft erreichen könnten. Auch macht es die Arbeitnehmer krank, weil sie keine Zeit für die wichtigen Dinge im Leben haben.

Unsere Gesellschaft hat bereits mehr, als die zum Leben braucht. Unnötiger Konsum wird gefördert, damit die Wirtschaft angetrieben wird. Es ist Zeit, weniger zu arbeiten und mehr Freizeit zu haben. Die meisten Menschen sind dafür bereit und würden lieber 2 Wochen Urlaub statt mehr Gehalt für 2 Wochen bekommen.

Die Zeit ist reif für offene Grenzen

Offene Grenzen würde die Armut auf der Welt bekämpfen. Dadurch, dass Menschen ungehindert überall hinkönnen, hätten sie eine größere Chance auf dem Weltarbeitsmarkt. Heute ist die entschiedenste Frage, wo du geboren bist. Das wird darüber entscheiden, ob du arm oder reich aufwächst.

Vor dem ersten Weltkrieg waren Grenzen nur Linien auf der Karte. Erst danach wurden Mauern gebaut und Zäune errichtet. Das muss so nicht sein. Wenn wir die Welt wirklich verändern wollen, müssen wir die Grenzen öffnen.

Für uns ist das Buch ein absoluter Mehrwert. Es unterstreicht Gedanken, die wir auch schon gedacht haben. Wir glauben, dass die genannten Maßnahmen einen großen Unterschied auf dem Weg in eine bessere Zukunft ausmachen können.

Justine von MINDLOVERS.com

Verlagsbeschreibung

Was sind heute die großen Ideen? Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen: Noch vor 100 Jahren hätte niemand für möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie wirklich existieren würde.
Doch wie begegnen wir den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, des Familienlebens, des gesamten globalen Gefüges?
Der niederländische Vordenker Rutger Bregman sagt: «Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können.»
Wir müssen es wagen, das Unmögliche zu denken, denn nur so finden wir Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Bregman macht deutlich, warum das bedingungslose Grundeinkommen eine echte Option ist und inwiefern die 15-Stunden-Woche eine Antwort auf die Digitalisierung der Arbeit sein kann. «Alternativlos» ist für Bregman keine Option, sogar die Armut kann abgeschafft werden, wie er am Beispiel einer kanadischen Stadt zeigt. Bregmans Visionen sind inspirierend, seine Energie ist mitreißend; er zeigt: Utopien können schneller Realität werden, als wir denken.
«Rutger Bregman rüttelt uns wach.» The Times

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Coverbild von rowohlt.de

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