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Gregor Hasler - Die Darm-Hirn-Connection: Revolutionäres Wissen für unsere psychische und körperliche Gesundheit

Informationen

Titel: Die Darm-Hirn-Connection
Revolutionäres Wissen für unsere psychische und körperliche Gesundheit
Autor/in: Gregor Hasler
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: Oktober 2020
Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 3608983848

Lebensbereich: Gesundheit

Unsere Rezension

“Unsere Gesundheit liegt vielmehr in unseren Händen, als wir es uns je vorgestellt haben.“

Wer sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, wird sich früher oder später auch mit dem Darm auseinandersetzen. Denn die meisten Krankheiten entstehen in unserem Darm. Durch mangelhafte Ernährung, schädigen wir unser Mikrobiom und sorgen somit für körperliche und psychische Probleme. Prof. Dr. Hasler erklärt uns, wie der Darm mit unserem Gehirn zusammenhängt. Es gibt eine Verbindung zwischen den Organen, die eine große Auswirkung auf unser Wohlbefinden hat. Es liegt an uns selbst diese Darm-Hirn-Connection zu verbessern und somit ein gesundes und langes Leben führen zu können.

“Jeder muss seine eigene Lösung finden, seine ideale Ernährung und sein optimalen Essrhythmus entdecken, seine individuelle Darm-Hirn-Geschichte entwickeln und zu einem guten Ende führen.”

Als Professor für Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigt Dr. Hasler sich damit, wie sich Ernährung auf die Psyche auswirkt. Bei einer Studie fand er heraus, dass viel Körperfett mit extravertierten, impulsiven Persönlichkeitszügen einher ging. Untergewicht war dagegen mit Ängsten und Sorgen verknüpft. Auch konnte er feststellen, dass Psyche, Hirn, Darm, Körperfett und Ernährung ein zusammenhängendes System sind.

Zum Thema vorübergehendes Fasten sagt er, dass es gesund ist. Beim Fasten ist es möglich, Abstand zum eigenen Leben zu bekommen. Dabei können die eigenen Werte überdacht und möglicherweise etwas im Leben verändert werden. Das kann zu positiven Ergebnissen führen.

“Hunger schärft den Geist, macht Denken klar und erhöht die Aufmerksamkeit.”

Dass sich Zucker auf unsere Psyche auswirkt, ist nichts neues. Doch Zucker macht auch süchtig. Die Nahrungsmittelindustrie nutzt dieses Suchtpotenzial gezielt aus und fügt verarbeiteten Lebensmitteln unnatürlich hohe Mengen Fruktose hinzu. Das führt dazu, dass wir mehr Appetit bekommen und noch mehr Nahrung zuführen. Der natürliche Appetit leidet darunter und nimmt der Nahrung die sättigende Wirkung. Menschen mit einer Fruktoseunverträglichkeit leiden gehäuft an Depressionen.

Besonders spannend fanden wir das Thema Vitamin B12: Die Darmbakterien von Menschen können Vitamin B12 in großen Mengen produzieren. Allerdings findet diese Herstellung erst im Dickdarm statt und die Aufnahme von B12 ist nur im Dünndarm möglich. Damit haben wir genau wie Hunde, Katzen und Hasen das Problem, dass es ausgeschieden wird, bevor unser Körper es aufnehmen kann. Im Gegensatz zu uns Menschen essen die Tiere ihren Kot, um das wertvolle Vitamin aufzunehmen. Menschen essen stattdessen Tiere, um Vitamin B12 zu bekommen…

Uns hat dieses Buch einen großen Mehrwert geliefert. Wir beschäftigen uns nun viel mehr mit dem, was wir unserem Körper zuführen. Uns ist es wichtiger geworden auf die Verbindung zwischen unserem Gehirn und unserem Darm zu achten. Wir empfehlen dieses Buch jedem, der sich mehr mit den Zusammenhängen zwischen Darmgesundheit und Psyche auseinandersetzen möchte.

“Die Chinesen gehen davon aus, dass die Mitte des Körpers, dort wo der Darm liegt, der Sitz der Seele ist. In Japan gilt die Leibesmitte als Zentrum der spirituellen und körperlichen Energie. Die neuere Forschung am Darm bestätigt diese jahrtausendealten östlichen Einsichten.”

Justine von MINDLOVERS.de

Verlagsbeschreibung

Der Darm ist als Gesprächsthema salonfähig geworden: Laktoseintoleranz, Gluten-Unverträglichkeit und Blähungen treiben uns um. Das Thema birgt aber noch viel mehr Potenzial und geht über das körperliche Befinden hinaus: Das Mikrobiom im Darm ist der Schlüssel zu unserem Glück!

Gregor Hasler, Professor für Molekulare Psychiatrie, wandelt schon lange auf den Spuren der Därme beziehungsweise der Ernährung seiner psychisch erkrankten Patienten. Seine Studien geben ebenso wie eine Reihe weiterer Untersuchungen Hinweise darauf, dass psychische Probleme auch mit der Zusammensetzung des Darmmikrobioms einhergehen. Ein Ungleichgewicht im Darm-Hirn-Link, den der sogenannte Vagus-Nerv besonders augenfällig macht, kann zu Krankheiten beitragen. Diese senken nicht nur das Wohlbefinden, sondern verkürzen auch die Lebenszeit: Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten, Essstörungen, Depression, Autismus, posttraumatische Belastungsstörung, Schizophrenie und Demenz. Es ist nun wissenschaftlich plausibel, dass Ernährungsumstellungen, Präbiotika und Antioxidantien über die Darm-Hirn-Connection unsere psychische und körperliche Widerstandskraft stärken. Auch wenn es keine allgemeine Methode gibt und wir alle unsere individuellen Lösungen finden müssen: Unsere Gesundheit liegt viel mehr in unseren Händen und erstaunlicherweise tatsächlich in unserem Darm, als wir es uns je vorgestellt haben.

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